FAQ - Fragen zur Corona-Notfallbetreuung

Da wir häufig gefragt werden - hier die meistgestellten Fragen und unsere Antworten darauf...

Ist die Schule "geschlossen" oder offen?

Oft liest man in den Medien, dass die Schulen geschlossen sind - und die Lehrer "frei" haben. Das stimmt so nicht und diese Berichterstattung ärgert uns daher auch, denn wir hatten sogar in den Osterferien ehrenamtlichen Betreuungsdienst und arbeiten ansonsten - wie viele andere Menschen derzeit auch - im Homeoffice!

 

Die Schulen sind geöffnet für alle Kinder, die daheim nicht betreut werden können - nur findet statt des regulären Unterrichts Lern-Betreuung statt - parallel zum Distance-Learning.

Das heißt: Die Schulleitung ist immer an der Schule (Mo, Di, Mi 07.30 bis 16.00 / Do, Fr 07.30 bis 14.30 Uhr) - und die LehrerInnen arbeiten - teils sogar "doppelt" - denn einerseits betreuen sie Kinder in der Schule, andererseits arbeiten sie für's Homeschooling.

Also - wir haben geöffnet! Wenn Sie uns brauchen, sind wir da!

 

Nur - regulärer Unterricht der gesamten Klassen darf derzeit nicht stattfinden. Wie es weitergeht - und wann wieder der ganz normale Alltag einkehren darf - haben wir nicht in der Hand. Hier sind wir auf die Regierung angewiesen, Lösungen zu finden.

Dürfen nur Kinder von arbeitenden Eltern in z.B.: medizinischen Berufen -  in die Betreuung kommen?

Die anfangs strengen Beschränkungen wurden hier "gelockert" und "aufgeweicht". Zu Beginn der Krise hieß es, dass nur arbeitende Eltern in systemrelevanten Berufen ihre Kinder in die Schule schicken dürfen, z.B.: Vater ist Pfleger, Mutter Lebensmittelhandel-Verkäuferin.

Dann kamen alleinerziehende, arbeitende Elternteile hinzu.

Nun werden auch Familien, in denen die familiäre Situation "schwierig" ist (z.B.: häusliche Gewalt) hier einbezogen und können ihre Kinder zur Betreuung in die Schule geben - und Eltern, die sich stark überfordert fühlen...

 

Je mehr auch der Handel "geöffnet" wird, desto mehr Betreuungsbedarf entsteht, weil die Eltern am Arbeitsplatz gebraucht werden.

Logische Konsequenz: Es werden immer mehr Kinder in die Schule kommen.

 

Eigentlich ist es ganz einfach:

Wann immer es geht - bitte betreuen Sie Ihr Kind daheim, um das Risiko für alle möglichst gering zu halten.

Wann immer es nicht geht, sind wir für Sie da...!

Bitte sprechen Sie mit Ihrer Klassenlehrerin, wenn Sie einen Betreuungsplatz brauchen!

Ich brauche nur an bestimmten Tagen / nur zu bestimmten Zeiten eine Betreuung. Geht das? Muss ich mein Kind dafür anmelden?

Ja! Wir sind flexibel und bemühen uns, auf den jeweiligen Bedarf zu reagieren. Eine SCHRIFTLICHE Anmeldung benötigen wir (versicherungstechnisch).

Wenn Sie - z.B.: von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr an den Montagen und Dienstagen Betreuung brauchen, kreuzen Sie bitte diese Tage am Bedarfserhebungs-Formular an, schreiben die Zeiten dazu und schicken es Ihrer Klassenlehrerin.

Alles geht - wenn wir gut zusammenarbeiten! :-)

Bisher hatte ich keinen Bedarf. Nun hat sich das geändert. Kann ich mein Kind nachmelden?

Ja. Dafür sind wir da!

Bitte drucken Sie die entsprechende Bedarfserhebung aus (erhalten per Mail von der KL Ihres Kindes oder Download von unserer Homepage). Kreuzen Sie die entsprechenden Tage an und mailen Sie sie an Ihre Klassenlehrerin! Wir sind sehr flexibel, müssen aber auch gut planen, damit wir Betreuung in ausreichendem Maß gewährleisten können. Bitte informieren Sie uns daher zeitnah, zumindest 1 Tag vorher, wenn Sie uns brauchen!

 

Was muss mein Kind in die Schule mitnehmen, wenn es betreut wird?

Schultasche, Federpennal und – ganz wichtig - sämtliche Lernunterlagen und Arbeitspläne, die die Klassenlehrerin Ihnen übermittelt hat. Ein eigenes Buch zum Lesen kann gern mitgebracht werden!

3 Stunden ist täglich etwa „Lernzeit“, dazu (und dazwischen) gibt es Bewegung, Musik, Basteln usw.

Wichtig: Jause und Getränk bitte nicht vergessen, da unser Schulwart seinen Stand nicht geöffnet hat!

 

Wird mein Kind in der schulischen Notfall-Betreuung von der eigenen Klassenlehrerin betreut?

Möglicherweise -zufällig.

Die LehrerInnen arbeiten prinzipiell im Homeoffice und kommen zur Betreuung laut Dienstplan - abwechselnd - in die Schule.Nicht alle LehrerInnen können eingesetzt werden, da auch hier Begründungen wie Betreuung eigener Kinder, Vorerkrankungen usw. zu berücksichtigen sind (Bedienstetenschutz - wie überall...).

Der Dienstplan, erstellt durch die Schulleitung, richtet sich nach der Anzahl der Kinder. Pro 5 Kinder – 1 Lehrerin. Ab 6 Kindern – 2 Lehrerinnen, ab 11 Kindern – 3 Lehrerinnen usw.

Aber: Alle LehrerInnen können gute Betreuung und Lernhilfe gewährleisten. Machen Sie sich keine Sorgen!

Jede Gruppe ist in einem eigenen Klassenraum. Auf diese Art versuchen wir, das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

 

Fährt der „Schul-Bus“? Gibt es den Schülerlotsen-Dienst auch jetzt?

Die Schule ist mit den Salzburger Verkehrsbetrieben nicht verbunden und besitzt keinen „eigenen“ Bus. Der Schulweg ist "Elternsache". Bitte erfragen Sie die Fahrzeiten bei den Verkehrsbetrieben!

Da nur wenige Kinder in die Schule kommen, gibt es derzeit keinen Schülerlotsen-Dienst.

 

Wie sind die „Unterrichtszeiten“ in der Betreuungsphase – und muss ich mein Kind persönlich abholen und bringen?

Ihr Kind hat zu den gleichen Zeiten Unterricht, wie es bei „Normalbetrieb“ hätte – also dem eigenen Stundenplan entsprechend.

Sie müssen es grundsätzlich nicht selbst bringen und abholen. Es kann gern zu Fuß gehen.

 

Wenn Sie ihr Kind einmal spontan früher abholen möchten, können Sie das jederzeit machen, aber bitte nur mittels persönlicher „Übergabe“!

 

Wir ersuchen um Information am Anmeldezettel/Bedarfserhebungsformular, wenn Ihr Kind z.B.: täglich um 11.00 Uhr aus der Betreuung heimgehen soll, weil Sie selbst nur bis 11.00 Uhr arbeiten. Dann kann es immer früher heimgehen.

 

Versäumt mein Kind etwas, wenn es daheim lernt?

Nein.

Die LehrerInnen arbeiten derzeit „doppelt“. Sie betreuen einerseits in der Schule, andererseits per Homeschooling.

Die Kinder in der schulischen Betreuung arbeiten am gleichen Stoff mit den jeweils gleichen Unterlagen wie die Kinder daheim. Ihr Kind versäumt nichts.

 

 

Besteht Mund-Nasenschutz-Pflicht in der Betreuung? Welche Hygiene-Maßnahmen gibt es?

Derzeit ist eine Maske für SchülerInnen und LehrerInnen nicht Pflicht. Es ist den Eltern freigestellt, ob sie ihrem Kind eine Maske von daheim mitgeben.

Es gibt auch kein ausreichendes Masken-Kontingent, das den Schulen bereitgestellt werden könnte (derzeit).

 

Wir achten darauf, dass mehrmals täglich die Hände gewaschen werden. Die Kinder halten (soweit es geht) Abstand zueinander (1-2m) – darum sind auch immer nur 5 Kinder mit einer Lehrerin in einem Raum.

 

In der Pausensituation wird unsere Wiese bzw. unser Hof (durch Absperrhütchen) geteilt, damit sich die Kinder nicht mischen. Den Turnsaal nützt jeweils immer nur eine 5er-Gruppe, hier wird abgewechselt.

 

Ich arbeite unregelmäßig und muss sehr flexibel sein. Kann ich mein Kind für bestimmte Tage "vor-anmelden", auch wenn noch nicht fix ist, dass ich dann Betreuung brauche?

Ja. Bitte füllen Sie das Formular aus und notieren Sie dazu, wenn noch nicht klar ist, ob die Betreuung wirklich gebraucht wird. Wir planen die "eventuell" betreuten Kinder in den Dienstplan mit ein, damit immer genügend LehrerInnen zur Verfügung stehen. Sollten Sie den Betreuungsplatz dann doch nicht brauchen, bitten wir um möglichst zeitnahe Verständigung...!

Kann ich als Elternteil das Schulhaus jederzeit betreten, um z.B.: etwas abzuholen?

Nein. Um die Kinder zu schützen, besteht für Eltern derzeit ein Betretungsverbot. Elterngespräche führen wir derzeit hauptsächlich telefonisch, nur in speziellen Fällen persönlich (Vereinbarung mit der Klassenlehrerin).