Häufig gestellte Fragen...

Mein Kind ist erst 2, 3, 4.... Jahre alt. Kann ich mir jetzt schon einen Platz an meiner Wunsch-Volksschule "reservieren"?

Nein.

Hier gibt es keine "Reservierung" von Plätzen.

 

Erst wenn Sie das Schreiben des Magistrats erhalten, dass Ihr Kind schulpflichtig wird, können Sie Ihre Wunsch-Volksschule kontaktieren.

Kann ich mein Kind - in die Vorschulklasse - einschreiben lassen, auch wenn es noch nicht schulpflichtig ist?

Nein.

Die Vorschulklasse ist dafür nicht gedacht.

 

Viele Eltern fragen bei uns an, weil sie finden, ihr Kind wäre bereits mit vier Jahren reif genug für die Vorschule, denn im Kindergarten wäre es unterfordert.

 

Die Vorschulklasse ist aber kein "Ersatz" für das letzte Kindergarten-Jahr, sondern speziell für Kinder gedacht, die (aufgrund ihres Alters) schulpflichtig sind, aber noch nicht (ganz) schulreif.

 

Hier muss der Platz freigehalten werden für Kinder, die das Vorschuljahr wirklich brauchen, weil sie bereits die Schule besuchen müssen.

 

Wenn Sie glauben, Ihr Kind bräuchte zusätzliche Förderung, sprechen Sie bitte mit Ihrer Kindergarten-Pädagogin oder nützen Sie Angebote wie z.B.: Workshops, Erlernen eines Musikinstrumentes....

Mein Kind ist (knapp) nicht schulpflichtig... Kann ich mein Kind vorzeitig einschulen lassen?

Ja.

Prinzipiell können Sie Ihr Kind vorzeitig einschulen lassen.

 

Hier der Gesetzestext:

Vorzeitige Aufnahme noch nicht schulpflichtiger Kinder

Noch nicht schulpflichtige Kinder, die  erst bis zum 1. März des kommenden Kalenderjahres sechs Jahre alt werden, jedoch schulreif sind und über die für den Schulbesuch erforderliche soziale Kompetenz verfügen (d.h. geistig und körperlich in der Lage sind, dem Unterricht der 1. Schulstufe zu folgen), können am Anfang des Schuljahres vorzeitig in die 1. Schulstufe aufgenommen werden, wenn die Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigte innerhalb der Einschreibfrist bei der Direktion der Volksschule schriftlich darum ansuchen.

 

Unsere Erfahrung: oft wird eine vorzeitige Einschulung von Eltern hauptsächlich deshalb gewünscht, weil - z.B.: die beste Kindergartenfreundin gerade eingeschult wird - und das eigene Kinder noch nicht, weil es z.B.: erst im November (nach Schulbeginn) sechs Jahre alt wird. Eine Trennung der Kinder wäre ja schade, also...

Manche Eltern sind aber auch sehr überzeugt von der Intelligenz ihres Kindes - und möchten es so viel wie möglich und so früh wie möglich fördern.

 

Wir empfehlen eine vorzeitige Einschulung generell nicht - und lassen die in Frage kommenden Kinder, um wirklich sicherzugehen, dass sie die erste Klasse problemlos bewältigen können, zusätzlich zur normalen Schulreife-Überprüfung auch von der Schulpsychologie und dem Schularzt "anschauen".

 

Bedenken Sie, dass es nicht allein auf Intelligenz und Talent ankommt, sondern auch auf die emotionale und soziale Reife.

Auch wenn Ihr Kind schon "alle Buchstaben kennt und bis über 100 zählen kann", fällt es ihm vielleicht schwer, sich regelmäßig am Nachmittag zur Hausaufgabe hinzusetzen, kleinere Misserfolge "wegzustecken" oder 4 Stunden gut "aufzupassen"...

 

Wenn Sie Ihr Kind vorzeitig einschulen lassen möchten, so geht das nur, wenn das Kind fit für die ERSTE Klasse ist, denn es wird - trotz des nicht vorhandenen Schulpflicht-Alters "für schulreif erklärt" und muss daher die 1. Klasse besuchen. Ein Besuch der Vorschulklasse  (schulpflichtig aber noch nicht schulreif) ist hier nicht vorgesehen.

 

"Schenken" Sie Ihrem Kind doch ein weiteres schönes Jahr im Kindergarten.

"Über-reife" Kinder haben später einen spielend leichten Einstieg und einen großen Vorteil, während manche vorzeitig eingeschulte Kinder Probleme haben...

 

Mein Kind ist ein "Frühchen"...muss es trotzdem schon in die Schule gehen?

Ja oder nein - das ist Ihre Entscheidung.

Eltern eines "Frühchens" können aussuchen, ob für die Schulpflicht der tatsächliche Geburtstag ihres Kindes - oder (bei früherer Geburt) der laut Mutter-Kind-Pass errechnete Geburtstermin herangezogen werden soll.

 

Falls dies für Sie zutrifft, kontaktieren Sie bitte die Schulleitung, wenn Sie das Schreiben des Magistrats erhalten haben.

 

Ihr Kind kann dann  - wenn Sie das möchten -  auch erst ein Jahr später eingeschult werden.

Hat der Kindergarten, den mein Kind besucht, Einfluss auf die Schulplatz-Zuteilung?

Nein.

Für die Schulplatz-Zuteilung des Magistrats Salzburg spielt es keine Rolle, welchen Kindergarten Ihr Kind besucht.

 

Auch die räumliche Nähe zwischen Schule und Kindergarten führt weder zu einer Bevorzugung noch zu einer Benachteiligung.

Hat die Schule Einfluss darauf, welche Kinder aufgenommen werden?

Nein. Nur Privatschulen können ihre Schülerinnen und Schüler aussuchen.

Kann ich mir Klasse / Lehrerin / MitschülerInnen aussuchen?

Nein, das geht aus schulorganisatorischen Gründen nicht.

 

Wir versuchen, Ihr Kind, wenn möglich, mit einem Kind das es kennt (z.B.: aus dem gleichen Kindergarten) zusammen in eine Klasse zu geben.

 

Da wir auf die Klassenzusammensetzung achten müssen (z.B.: Buben/Mädchen-Gleichgewicht), ist es nicht möglich, spezielle Wünsche zu erfüllen.

Bitte lesen Sie dazu im Menü links unter: "Zur Klasseneinteilung" nach.

 

Kann ich mein Kind an mehreren Schulen einschreiben - vorsichtshalber?

Nein, das ist nicht möglich.

 

Im Brief des Magistrats steht die Ihrem Wohnort nächstgelegene Schule.

Wenn Sie eine andere Erstwunsch-Schule haben, kontaktieren Sie bitte diese, um Ihr Kind dort einschreiben zu lassen, und melden Ihr Kind an der im Brief genannten Schule ab.

 

Nützen Sie Tage der offenen Tür und die Internet-Auftritte der Schulen, um sich ein Bild zu machen.

Bis zur administrativen Einschreibung müssen Sie eine Entscheidung getroffen haben.

 

Was passiert, wenn mein Kind an der Erstwunsch-Schule keinen Platz bekommt?

Das kann manchmal passieren, wenn - z.B.: an der Erstwunsch-Schule nicht genügend freie Plätze sind.

 

Wenn Sie Ihr Kind an der Erstwunsch-Schule einschreiben, können Sie der Schulleitung dort einen Zweitwunsch bekanntgeben, der an das Magistrat weitergeleitet wird.

 

Sollte die Aufnahme an der Erstwunsch-Schule nicht "klappen", wird der Zweitwunsch nach Möglichkeit berücksichtigt...

Wann weiß ich ganz fix, dass ich einen Platz für mein Kind an der Erstwunsch-Schule bekomme?

Wenn Sie in direkter Schulnähe wohnen, wird es schnell klar sein, dass Ihr Kind an der Erstwunsch-Schule einen Platz bekommt.

 

Sollten Sie weiter entfernt wohnen (und dadurch weniger Punkte auf der Punkteliste des Magistrats haben, als andere Eltern), kann es bis ca. April dauern, bis Sie es fix wissen...

 

Hinweis: Wenn Ihr Kind bei uns eingeschrieben wurde und die Schulreife-Überprüfung auch bei uns gemacht hat, muss es diese nicht noch einmal an der Zweitwunsch-Schule wiederholen, falls es an der Erstwunsch-Schule nicht genommen werden kann.

 

Gibt es einen Schul-Bus?

Nein, es gibt keinen Schul-Bus, auch wenn die Schulkinder den 34-er meistens so nennen. ;-)

Viele unserer SchülerInnen benützen den Bus (Linie 34), um den Schulweg zu meistern.

Sollten Sie eine S'Cool-Card für Ihren Sohn/ Ihre Tochter benötigen, melden Sie dies bitte im Rahmen der Einschreibung, spätestens im Rahmen des Elternabends im Juni bzw. Juli 2020 der Schulleitung.

Über die Direktion kann dann ein Formular (= Bestätigung der Schule) mit individuellem Code ausgedruckt werden, welches Ihrem Kind mitgegeben wird.

Sie selbst beantragen dann mit diesem Code am Formular die Schülerfreifahrt für Ihr Kind online und bekommen die Karte postalisch zugesendet. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internet-Seite Salzburger Verkehrsbetriebe.

 

Weitere Fragen?

Nützen Sie bitte die weiteren Punkte im Menü links bzw. auch das Elternservice für Schülerinnen-Eltern!